Rip Her to Shreds
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Presse: die Blätter und Zines, die davon erzählten

Wer in den Siebzigern von einer neuen Band erfahren wollte, musste lesen. Wochenblätter, Monatsmagazine und zusammengetackerte Fanzines berichteten nicht nur über Punk, sie halfen dabei, ihn zu erfinden.

In Großbritannien konkurrierten NME, Melody Maker, Sounds und Record Mirror Woche für Woche um dieselben Leser. In den USA stand Creem, 1969 in Detroit gegründet, für einen frechen Ton, Rolling Stone für das Establishment. Auch in der Bundesrepublik gab es mit Sounds eine Zeitschrift, die neue Musik ernst nahm und früh über die deutsche Szene schrieb.

Dann griffen die Leser selbst zur Schreibmaschine. Im Januar 1976 erschien in New York die Zeitschrift Punk, im Juli desselben Jahres brachte Mark Perry in London die erste Sniffin' Glue heraus, kopiert und getackert. Fanzines kosteten fast nichts, brauchten keine Erlaubnis und verbreiteten die Do-it-yourself-Idee so wirksam wie jede Schallplatte.

Unsere Presse-Beiträge erklären, wie diese Blätter funktionierten und was sie für ihre Szenen bedeuteten. Wir beschreiben sie in eigenen Worten und zeigen weder Seiten noch Titelbilder.

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  • Stile

    Punk, New Wave, Post-Punk, No Wave und Neue Deutsche Welle erklärt: wo jeder Stil begann, welche Platten ihn prägen und wo die Grenzen verschwimmen.

  • Szenen

    Das CBGB an der Bowery, New York Punk und London 1976: die Clubs, Läden und Menschen, die aus ein paar lokalen Bands eine Bewegung machten.

  • Listen

    Die besten Punk-Alben, New-Wave-Songs und die wichtigsten Punk-, Post-Punk- und New-Wave-Bands, jeder Eintrag mit Jahr, Ort und Begründung.

  • Songs

    Die Geschichten hinter Punk- und New-Wave-Songs: Aufnahme, Besetzung, Chartverlauf und Bedeutung, in eigenen Worten und ohne abgedruckte Songtexte.

  • Bands

    Unabhängige Bandporträts aus Punk und New Wave, beginnend mit Blondie: Besetzungen, wichtige Platten und ihre Rolle in der Musikgeschichte.

  • Vinyl

    Praktische Ratgeber zum Sammeln von Punk-Platten, zum Erkennen von Erstpressungen und zum Plattenspieler-Kauf, mit klaren Kriterien und ohne erfundene Tests.